Version
1.0
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Martin Lüchem Innovationsberatung |
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Internet |
http://Innovation.luechem.de/ |
Support oder im so von uns verstandenen weiteren Sinn "Service" orientiert sich in erster Linie am Angebot und an den Anforderungen der Kunden.
Das hier gewählte Szenario als Ausgangssituation zeigt eine Dreiteilung des Angebots, wodurch sich Art und Umfang der Serviceleistungen nicht leicht festlegen lässt.
Wir gehen davon aus, dass ausschließlich Software angeboten wird, der Vertrieb von Hardware also keine Rolle spielt.
Auf rechtliche Aspekte gehen wir hier nicht ein. Diese werden normalerweise in Zusammenarbeit mit einem Rechtsanwalt, einer Anwältin in die allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle Arten von Verträgen einfließen. Online-Handel spielt in dem gewählten Szenario (noch) keine Rolle.
Zusätzlich geht dieses Szenario davon aus, dass Open Source – Software entwickelt und vertrieben wird. Daraus ergeben sich Besonderheiten, insbesondere, wenn beim Kunden Open Source – Software weiter entwickelt wird. In dem Fall muss die im Haus und beim Kunden entwickelte Software samt Source Code wieder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.
Klassische Unternehmensstruktur mit
Geschäftsführung und Marketing
Vertrieb
Rechnungswesen
Einkauf
Entwicklung
Beratung
Auslieferung (Software Factory)
plus Service und Support
Der Bereich Beratung ist Service und Support zugeordnet, um deutlich zu machen, dass ein umfassender Servicebegriff vertreten wird.
Wir unterscheiden die Bereiche von Service & Support wie nachfolgend dargestellt. Auf Basis dessen kann ein passendes Service- und Supportkonzept entwickelt werden.
Meldungsannahme (HelpDesk intern, extern, online)
Klassifikation (kostenlos, kostenpflichtig, fachliche Zuordnung)
Verteilung
Überwachung
Unterscheidung kostenlos, kostenpflichtig
ggf. Zeitmessung und
Abrechnung
bei sehr komplexen Kundensystem wie z.B. SAP-Installationen
im Falle von Outsourcing in house
Dreiteilung des Support, je nach Umfang auch nur zweigeteilt:
1st Level Support
2nd Level Support
3rd Level Support
Ergänzung durch:
Internet
Intranet (interner Informationsfluss!)
FAQ, Hinweisdatenbank, Knowledge Ware
Diese Bereiche sind projektbezogen oder orientieren sich an der Roadmap der vertriebenen (internen und externen) Software. Wichtig ist, bei aufwändigen Projekten und komplexer Software ein entsprechendes Angebot in diesem Bereich mit anzubieten. Zum Beispiel könnten in der Pilotierungsphase spezielle Remote Support-Angebote gemacht werden, sowie festgelegte Betreuer im Service.
Feedbackmanagement
QM-Prozesse
Im folgenden listen wir die wichtigsten Punkte auf, nach denen der Lösungsprozess aufgebaut werden sollte:
Wer nimmt Meldungen auf?
Wer hält im Zuge der Problemlösung den Kundenkontakt?
Wie werden Meldungen klassifiziert?
Wer beantwortet Fragen und löst Probleme?
1st Level (Support)
2nd Level (Entwicklungsnaher Support)
3rd Level (Entwicklung)
Monitoring der Meldungen
Einhaltung garantierter Antwortzeiten
Eskalationsmanagement
Wer entscheidet über kostenlos/kostenpflichtig?
Interne Schnittstellen (Angebotserstellung, etc.) für
kostenpflichtige Dienstleistungen
Wie unterstützt das interne Meldungs- und Informationssystem
den gesamten Prozess? (Anbindung von Kunden?)
Wie ist der interne Informationsfluss?
Service und Support erfordert absolute Kundenorientierung. Im Mittelpunkt steht also immer der Kunde. Alle Mitarbeiter eines Unternehmen, die im Support arbeiten oder Telefonate von außen annehmen, sollten daher mindestens eingewiesen, besser geschult werden.
eigene Mitarbeiter
Partner
Professionelle Callcenter
Meldungssystem (Ticket-System) / Portal
Online Anbindung
manuelle, automatisierte Datenübertragung
Einwahl in Kundensysteme, Einwahl in Testsysteme beim Kunde
Bei Kunden installierte Systeme zur Supportunterstützung
(insbesondere für Remote Support)
Folgende Faktoren müssen für die Planung zusätzlich berücksichtigt werden.
Das zu erwartende Servicevolumen wird beeinflusst insbesondere
durch:
Die Anzahl der Kunden und Installationen
Die Produktpalette, sowie die Komplexität der Produkte und
Dienstleistungen
Anstatt Freigabe von E-Mail-Adressen Anbindung an Meldungssysteme
und ein kontrollierter Feedbackprozess! (HelpDesk-Nummer dafür
während der zugesicherten Supportzeiten durchgängig
besetzt.)
Wochenpläne aufbauen und Notfallregelungen treffen
Zuständigkeiten, Vertretungsregelungen festlegen